UNSICHTBARsb, 14.3.2017


"I MISS MY PRE-INTERNET BRAIN"

Was bedeutet die tägliche Bilderflut für unsere Wahrnehmung?
Nicht nur die äußere Wirklichkeit ist scheinbar allgegenwärtig repräsentiert. Auch Fantasiewelten stehen zur grenzenlosen Verfügung und entwerten die eigene Vorstellungs- und Darstellungskraft. Strukturen, Zusammenhänge und Hintergründe jenseits der sichtbaren Oberfläche bleiben zunehmend verborgen und bestimmen doch unser Lebens und das Eigentliche unserer Existenz.

Neugier, Verlangsamung der Wahrnehmung, Einschlagen ungewöhnlicher Pfade, Trainieren des inneren Auges - das steht auf der Agenda in diesem Semester.

"Das Unsichtbare" ist das gemeinsame Thema im fortgeschrittenen Zeichnen und im Projekt Illustration. Eine erste Einführung ins Thema findet im Zeichenkurs am Dienstag, den 4. April im Studio 302 statt, um 10 Uhr.
Die Projektvorstellung folgt am Mittwochvormittag, den 12. April am gleichen Ort.

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Kommentar von sb am 31.3.2017

» I MISS MY PRE-INTERNET BRAIN «


Dies ist meine ganz persönliche Assoziation zum Thema "UNSICHTBAR" und Bilderflut. Aber natürlich ist das die Erfahrung meiner Generation. Student*innen sind mit dem Internet aufgewachsen - es gibt keine Erinnerung an eine Zeit "davor". Aber es könnte interessant sein, sich bewusst zu machen, was das bedeutet und wie es vorher und noch vorher und ganz viel früher war ... Welche Rolle Bilder spielten und wie kostbar sie einmal waren ...


, 25.4.2017




, 25.4.2017



Ein 2500 Jahre altes in Stein geschlagenes Bild von der Akropolis in Athen: Visualisierung der Götter ...



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