zurück in die zukunft ...tim dübbert, 27.2.2010


Das Skizzenbuch aus dem WS 2008/09 begleitete ein Zufallsexperiment: Ein bekannter Kinofilm wurde jeweils in bestimmten timecode-Schritten gestoppt und die eigenen Assoziationen zu dem zufällig ausgewählten Filmstill zeichnerisch festgehalten. Das Buch wuchs so sehr schnell zu einer Sammlung von Zeichnungen der besonderen Art - hier nur einige Beispiele ...

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, 27.2.2010




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Tim, 16.7.2010


hier also das konzept zu meinen zeichnungen:

Wenn wir einen Film schauen, läuft immer parallel ein zweiter Film in unserem Kopf ab, dessen Bilder sich aus dem was wir sehen und hören und dem, was wir uns dazudenken zusammensetzen. Oft entstehen dabei ganz neue Gedankengänge und Ideen, die gar nicht mehr mit dem Film zu tun haben und trotzdem auf ihm bassieren.
Für mein Zeichenprojekt im letzten Semster habe ich genau diese Bilder zu Papier gebracht. Ich habe dazu angelehnt an den Film "Zurück in die Zukunft II" pro 30 Sekunden Film eine für mich markante Stelle gewählt und dazu eine Zeichnung angefertigt.

Der Zufall hat dabei eine große Rolle gespielt, da ich mich von dem Film habe treiben lassen und ausschließlich spontan meine Gedanken gezeichnet habe. Oft habe ich dabei kürzlich Erlebtes oder Gesehenes mit den Filmszenen gemischt und eine neues Ganzes entwickelt. Da die Zeinungen oft stark von dem Film abweichen, habe ich jede Zeichnung mit einem numerischen Hinweis markiert, der auf die entsprechende Minute im Film hinweist. Der Betrachter hat also die Möglichkeit, Zeichnung und Film zu vergleichen. Wenn er nun versucht, eine Verbindung zwischen Film und Zeichnung herzustellen, entstehen unweigerlich neue, zufällige Bilder im Kopf des Betrachters, die zwar wieder ein Stück weiter weg vom Original, nämlich dem Film sind, aber trotzdem immernoch auf ihm bassieren.



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