MUSIK + ZUFALLsbeck, 25.2.2009


NACHTRAG zu einem "zufälligen" Programm, das nach einer Idee der Botenstoff-Redaktion #03 schon im vergangenen Dezember stattfand: An zwei aufeinander folgenden Abenden trafen sich in der Shedhalle Musikinteressierte, die schon immer wissen wollten, wie der Zufall mit Musik zusammengeht oder auch nicht .... Musikredakteur Torsten Möller erzählte über Zufallsverfahren in Kompositionen seit den 50er Jahren des letzten Jhds. Und Thorsten Kraus zeigte Beispiele für Musikvisualisierung per Random-Faktor durch generative Computerverfahren. Am zweiten Abend spielte Erik Schmid Scarlatti-Sonaten in einem zufälligen Mix mit anderen Klavierstücken ...

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sbeck, 26.2.2009




sbeck, 26.2.2009



TORSTEN MÖLLER : SIND DIE WÜRFEL GEFALLEN?
Warum gerät der unkalkulierbare Zufall ins Visier der Komponisten? Welche Strategien liegen seiner Verarbeitung zu Grunde? An einigen Beispielen der Musikgeschichte ab 1950 nähert sich Torsten Möller unter anderem diesen Fragen. Sowohl Interpretations- als auch Kompositionsprozesse werden dabei zur Sprache kommen.
Nach seinem Studium der Musikwissenschaft ist Torsten Möller heute als Musikjournalist für Presse und Funk in Deutschland und in der Schweiz tätig. Er gab das Notationskompendium SoundVisions heraus und ein Buch über den Komponisten Dieter Mack. Zudem ist er in der Redaktion der KunstMusik, einem Kölner Forum für Komponisten und Klangkünstler tätig.

THORSTEN KRAUS : MUSIK GRAFISCH ERLEBEN
Wie lassen sich Frequenz und Amplitude beliebiger und individueller Musikdateien digital visualisieren? Thorsten Kraus präsentiert Beispiele, wie generative Programme mit Hilfe designorientierter Programmierumgebungen entwickelt werden – zwischen zufälliger Formenvielfalt und ergebnisorientierter Steuerung.
Thorsten Kraus studierte Informatik und ist Mitbegründer der Agentur Scholz & Volkmer in Wiesbaden. Seit diesem Jahr betreut er als Professor das Fach Kommunikationsdesign für Digitale Medien am Fachbereich Design der HN. Aktuell arbeitet er mit Studierenden an Soundvisualisierungen, die prototypisch bestehende Tools weiterentwickeln und eigene Codes entwerfen.





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